Weshalb fördern?

WIR WERDEN DRINGEND GEBRAUCHT!

Gute Museumsarbeit erfordert einen hohen finanziellen, personellen und auch zeitlichen Aufwand.wshlb
Die Stiftung Spiel als Trägerin des Spielmuseums verfügt nicht, wie bei anderen Stiftungen üblich, über einen fest angelegten Geldbetrag, aus dessen Erträgen sich der Unterhalt finanzieren lässt.
Stattdessen bildet die Sammlung das Stiftungsvermögen. Sie hat zwar einen beträchtlichen Wert, kann aber natürlich nicht veräußert werden wenn Geld gebraucht wird, denn damit würde wertvolles Kulturgut verloren gehen und der Auftrag des Museums ad absurdum geführt werden.

Um seinen Betrieb zu sichern, bekommt das Museum stattdessen vertraglich geregelte Zuwendungen der Stadt Soltau. Ohne sie könnte das Spielmuseum gar nicht existieren. Mehr als die Hälfte ihres Etats soll und muss die Stiftung Spiel aber auf andere Weise aufbringen. Und die städtische Unterstützung gibt es nicht umsonst, sondern gegen klar definierte Gegenleistungen, welche wichtige Ziele der Kommune aufgreifen: Das Museum ist jeden Tag geöffnet. Es soll Menschen in die Innenstadt locken, die extra wegen des Museums hierher kommen. Der Bildungsauftrag wird in besonderer Weise dadurch gefördert, dass Soltauer Schulklassen und Kindergartengruppen keinen Eintritt zahlen. Und Familien werden durch spezielle Rabatte unterstützt.

Darüber hinaus engagiert sich das Museum auch aus eigenem Antrieb heraus an Schulen und Kindergärten, initiiert Projekte mit sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen und macht sich mit einem vielfältigen Angebot stark für die Jugend.

All das ist weder durch die Zuwendungen der Stadt, noch durch die bewusst günstig gehaltenen Eintrittspreise zu bewältigen. Nur durch die kontinuierliche Hilfe von Freunden und Förderern ist es möglich, die innovative kinder- und familienfreundliche Arbeit des Museums weiterzuführen. Wir als Museumsverein Spiel e.V. haben uns diesem Ziel verschrieben und sind stolz darauf, auf diese Weise einen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben unserer Region zu leisten.